Parodontologie & Prophylaxe

Zusammen vorsorgen

Das Ziel der präventiven Zahnmedizin ist die Vorbeugung vor Karies und Zahnfleischerkrankungen. Beides kann durch eine systematische häusliche Mundhygiene und unterstützend durch professionelle Prophylaxe-Maßnahmen in der Zahnarztpraxis vermieden werden.

Die heute praktizierte Zahnprophylaxe basiert auf den 4 Pfeilern:
Ernährung, Mundhygiene, Anwendung von Fluoriden und der regelmäßigen zahnärztlichen Kontrolle.

Gerne beraten wir Sie individuell zu Ihren Ess-, Putz- und Zahnpflegegewohnheiten.

Die richtige Pflege

Die gründliche Entfernung des Zahnbelages (Plaque) ist eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Karies und Zahnfleischerkrankungen. Mit Zahnbürste und Zahnpasta lässt sich die Plaque an den leicht zugänglichen Stellen bequem entfernen. Die schwerer erreichbaren Zwischenräume der Zähne reinigt man am besten mit Zahnseide.

Zahnstein und Rückstände vom Rauchen, Kaffee- und Teetrinken bilden im Laufe der Zeit harte Zahnbeläge, die sich selbst mit intensivem Zähneputzen nicht entfernen lassen.

Professionelle Mundhygiene

Die professionelle Mundhygiene ist ein Reinigungsvorgang mit dem Ziel, normalen Zahnbelag, Zahnstein und Flecken - bzw. Pigmentierungen, die durch Genussmittel, wie Kaffee, Tee und Nikotin entstanden sind, zu entfernen, vor allem in jenen Bereichen, die beim normalen Putzen schlecht erreicht werden. Die polierten Zahnoberflächen bewirken dann , dass sich Zahnbelag und Zahnstein schwieriger anlagern können.

Die Zahnreinigung beinhaltet:

  • Zahnsteinentfernung
  • Reinigung von Zahntaschen mit Scalern und Küretten
  • Reinigung und Politur von allen Flächen und Zahnzwischenräumen
  • Schmelzversiegelung mit einer remineralisierenden Dentallösung

Es wird die jeweils optimale Putztechnik vorgestellt und mit einer ausgebildeten Prophylaxe- Assistentin praktisch trainiert. Ebenfalls erhalten Sie auf Anfrage spezielle Informationen zu allen Zahnpflegemittel.

Fissurenversiegelung mit Laser

Die Kauflächen unserer Backen- und Mahlzähne bestehen aus einem System feinster Rillen und Furchen (= Fissuren). In diesen Nischen finden Speisereste und kariesauslösende  Bakterien guten Schutz, da sie oft auch durch Zähneputzen nicht entfernt werden können. Durch ein Verschließen der Fissuren mit einem speziellen Kunststoff kann die Kariesanfälligkeit der Kauflächen um 70 bis 90 Prozent verringert werden.

Die Versiegelung sollte so früh wie möglich begonnen werden. Vier bis sechs Monate nach dem Durchbruch der Zähne ist ihr Erfolg am größten.

Parodontitis- Therapie

Parodontitis bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteappartes und ist die häufigste Ursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter. Da eine unbehandelte Parodontitis auch im Zusammenhang mit dem Auftreten von Diabetes mellitus und Herzerkrankungen steht, ist die rechtzeitige Diagnose und Therapie nicht nur für den Zahnerhalt wichtig. Das Ziel manueller Reinigung mit Handinstrumenten und dem Ultraschallgerät, Taschenspülungen und etwaiger lokaler oder systemischer Antibiotikagabe sowie Mundhygieneinstruktionen für die häusliche Therapie ist ein sauberer und entzündungsfreier Zustand des Zahnhalteapparates und der Zähne.

Periimplantitis:

Mukositis beziehungsweise Periimplantitis bezeichnet die Entzündung des Halteapparates um ein Implantat und ähnelt der Parodontitis eines natürlichen Zahnes. Regelmäßige Kontrolle und gegebenfalls die richtige Therapie kann einen etwaigen Implantatverlust verhindern.

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